
Seit Jahren wird bereits über faltbare Smartphones spekuliert und wann denn die Displaytechnologie genug ausgereift sein wird, um auch für die breite Masse geeignet zu sein. Viel wurde diesbezüglich über das Jahr 2018 gesprochen, doch große Ankündigungen von Herstellern bleiben bislang aus.
Der chinesische Hersteller Doogee, welcher vor allem aus diversen China-Shops bekannt sein dürfte, plant laut Branchen-Insider Even Blass ein Smartphone mit einem flexiblen Display. Während ZTE mit dem ZTE Axon M zwar bereits ein Gerät mit Doppelpanel vorgestellt hat, soll sich das Smartphone von Doogee tatsächlich biegen lassen. Es handle sich dabei um ein Panel mit einem Seitenverhältnis von 18,5:9 und das Gerät ist mit 6 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte an internem Speicher ausgestattet.
Aus unserer Sicht sind diese Geräte vor allem interessant in Bezug auf die Machbarkeit eines „Surface Phone“. Microsoft arbeitet bekanntlich an einem Gerät mit dem Codenamen Project Andromeda, bei dem es sich um ein ARM-betriebenes Gerät mit Windows Core OS handeln soll. Das Unternehmen plane angeblich ein Gerät, das in der Mitte gefaltet werden kann, jedoch ist unklar, ob es sich dabei um ein biegsames Display oder um zwei Displays mit einem Scharnier handeln soll. Letzteres ist allerdings wahrscheinlicher, wenn man durchgesickerten Patenten von Microsoft Vertrauen schenkt.
Während Doogee möglicherweise der erste Hersteller sein wird, der ein solches Konzept auch umsetzt, muss das noch nicht heißen, dass die Technologie auch vollkommen ausgereift ist. Samsung bereitet Gerüchten zufolge ebenfalls den Release eines biegsamen Smartphones für das Jahr 2018 vor. Der koreanische Hersteller ist in der Entwicklung von flexiblen Displays momentan am weitesten fortgeschritten und wird nur von LG verfolgt, wobei der Vorsprung von Samsung Insidern zufolge sehr groß sein soll. Samsung wird die Displays vorerst allerdings selbst für eigene Geräte nutzen.
Apple kann diesmal allerdings tatsächlich behaupten, etwas erfunden zu haben. Der Hardware-Hersteller hatte nämlich schon 2014 ein biegsames Smartphone auf dem Markt, das iPhone 6.
Quelle: Twitter


Klärt mich mal auf. Wozu braucht man ein biegsames Smartphone und was soll daran bitteschön so toll oder besser sein? Wenn es biegsam ist, dürfte es ja theoretisch auch unempfindlich gegen jegliche mechanische Einwirkungen und absolut wasserdicht sein. Ist es dann aus Gummi oder wie? o.O
???? iPhone 6
Dieser Formfaktor wäre nicht für Smartphones in der Hosentasche interessant, vielmehr aber als Tabletersatz zum Surfen und Zeitunglesen. Allerdings kann man es bestimmt oft runterfallen lassen und für die Festigkeit gibt es dann extra Hüllen ?
Bei Andromeda hoffe ich auch auf ein festes klappbares Gerät mit schmalem Smartphone-Display außen und quadratischem Desktop innen. Hoffentlich bekommen sie den Klappfalz nahtlos hin.
???
Ein biegsames Display bringt jetzt nicht so viel Mehrwert.
Mittlerweile muss mal ständig sein Handy in die Hand nehmen damit man nichts mehr verpasst etc.
Ein gescheites Konzept eines Gerätes (auch mit Zubehör) warte sicherlich sinnvoller. Bessere Headsets, einfachere Smartwatches, HoloLens 2, … alles sollte besser verknüpft sein, sodass man nicht immer direkt auf das Smartphone selbst angewiesen ist.
Was aktuell ziemlich nervt ist, dass dich wirklich jeder den ganzen Tag nur am Handy hängt ? selbst in geselliger Runde schweift der Blick aufs Handy.
Da Sole mal ein tolles Konzert her. Da hilft kein biegsames Display. Es sei denn man setzt das „Morph-Konzept“ (ich glaube so hieß das) um, bei dem das Display quasi ums Handgelenk geschnallt wird und zur einer Art Smartwatch wird.
Im Buch „Drohnenland“ wurde das zu Ende gedacht. Dort wurden die aktuellen Smartphonefunktionen und Rechenpower von der Brille übernommen. Für Medienkonsum, als Bildschirm oder Interaktionsfläche etc. gab es die „Medienfolie“, quasi ein ultra biegsames Display. In meiner Vorstellung hatte diese Folie an einer Seite Platine, Prozessoren usw. und der Rest war aufrollbare Anzeigefläche.
Vielleicht wird genau das passieren: Das Smartphone wird zu Anzeige und Interaktionsfläche, während Berechnungen woanders erfolgen.
Könnte sein. Wer weiss das schon ?
Bin auf jedenfall gespannt. Mittlerweile übernimmt dass Smartphone so vorher Aufgaben, dass es einfach zu nervig ist, alles darüber zu erledigen weil man es immer in die Hand nehmen muss, tippern muss etc. Es desozialisiert einfach
Ein „Vorteil“ könnte sein: Passt sich in der Hosentasche der Körperform an..
Ich denke auch, dass beim „Surface Phone“ 2 Panels wahrscheinlicher sind. Ansonsten hätte man an der Biegung einen Hohlraum wie beim Surface Book. Das würde dann bei leichter Belastung von einer Biegung zum Knick führen…
Und was soll es mir genau bringen, wenn ich das Display biegen kann ?
Als Machbarkeintsstudie okay aber in der Praxis kann ich mir da momentan keinen Nutzen draus vorstellen.
Faltbar okay, aus nem Handy quasi ein kleines Tablet machen wäre schon nice aber nur biegsam ich weiß ja nicht.
Du könntest ein 7 zoll gerät ohne große Probleme in die Tasche kriegen. Gesprungenes Glas nach Stürzen gehört dann auch der Vergangenheit an ?
?
Naja das wäre aber eher ein faltbares Display.
Selbst wenn das Display biegsam ist, was ist mit der Platine darunter ?
Biegsame Platinen sind kein Problem. Gibt es auch schon ewig. Mainboard und Graka im Rechner sind nur steif weil es praktischer zu handhaben ist.
Ein gegenbeispiel wären z.B. aufrollbare Tastaturen.
Zusammengerollt ja, aber hart geknickt dürfte es sicher nicht werden. Da ist die Hosentasche dann doch zu gefährlich.
Aber die Bruchsicherheit ist ein Argument.
Bruchsicherheit auf der einen Seite, aber gleichzeitig dürfte da wohl die Kratzfestigkeit darunter leiden.
Bei einem flexiblen Material kann ich mir nicht die Härte eines Gorilla-Glases vorstellen, das widerspricht sich irgendwie…
Was ist das für ein Bild?:)
Der letzte Satz ???
😉 sehr lustig ;).
Was ist denn ein 6077X?
Das ist die interne bezeichnung des Alcatel Idol 4 Pro.