Hardware

Wacom Cintiq Pro – Surface Studio-Display mit optionalem Computer

Seit dem Microsoft Surface Studio herrscht unter Kreativen der Konsens, dass sich Microsoft unter die Displayhersteller mischen soll. Seit das Gerät auf dem Markt ist, gibt es den Wunsch nach einer Standalone-Version des Displays.

Der Grund dafür ist schnell gefunden: Die Hardware des Microsoft Surface Studio ist einfach zu schwach für viele, die im kreativen Bereich tätig sind. Dadurch, dass es sich jedoch um einen All-in-One-PC handelt, kann das Display nicht separat verwendet werden.

Von Wacom gibt es nun eine Alternative, welche zwar nicht derart elegant ist wie Microsofts Surface Studio-Display, jedoch ebenfalls durchaus ihren Zweck erfüllt. Das Wacom Cintiq Pro ist ein 24 oder 32-Zoll großes 4K-Display mit über 8.000 Druckstufen. Es hat einen deutlich größeren Rahmen als das Surface Studio und auch nicht das beeindruckende 3:2-Seitenverhältnis.

Das Wacom Cintiq Pro ist allerdings modular und lässt sich um einen ganzen Computer erweitern. In den Slot auf der Rückseite des Displays lässt sich nämlich die Wacom Cintiq Pro Engine einschieben und spart so Platz am Schreibtisch und schafft Ordnung. Wacom hat so eine Lösung geschaffen, welche für Kreative ideal ist. Man hat zwei sehr leistungsfähige Workstation-Module samt Nvidia Quadro-Grafikkarten und Intel Xeon-Prozessoren. Die Hardware ist somit für kreative Arbeit sehr gut geeignet.

Wenn die Hardware irgendwann nicht mehr ausreicht, kann über das Modul ganz einfach aufgerüstet werden. Zwar ist das weniger kosteneffizient als der Austausch einzelner Komponenten eines Standrechners, doch auch deutlich komfortabler.

Für die Zielgruppe des Microsoft Surface Studio wäre eine derartige Lösung auf jeden Fall ideal. Wir hoffen, dass sich Microsoft von dieser Idee des modularen PCs inspirieren lässt.

Wacom Cintiq Pro im Video

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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