Windows 7 steht vor dem Aus: Microsoft benachrichtigt Nutzer

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Der Windows 7-Support läuft am 14. Januar 2020 endgültig ab. Das nun 10 Jahre alte Betriebssystem wird danach keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, womit es für die Nutzer zu einen enormen Risiko wird, das System weiter zu verwenden.

Microsoft hat nun damit begonnen, die Windows 7-Nutzer über das nahende Support-Ende zu benachrichtigen. Das Unternehmen will eine ähnliche Situation wie bei Windows XP um jeden Preis vermeiden, wo zahlreiche Nutzer bei Support-Ende kein Upgrade durchgeführt hatten. Schließlich hat das Unternehmen auch großes Interesse daran, möglichst viele Nutzer zum Upgrade auf Windows 10 zu bewegen.

Mit dem Update mit der Bezeichnung KB4493132 hat Microsoft für Nutzer von Windows 7 Service Pack 1 nun damit begonnen, Benachrichtigungen über das Support-Ende anzuzeigen. Der sehr kleine Patch bringt einzig und allein die oben im Screenshot gezeigte Information an.

Kostenlos an Windows 10 kommen?

Microsoft informiert nur darüber, dass Windows 7 nach 10 Jahren nicht mehr unterstützt wird. Man informiert die Anwender allerdings nicht wirklich darüber, wie sie weiter verfahren sollen. Auf der verlinkten Seite erfahren Nutzer im Grunde nur, dass es Windows 10 gibt. Um an das System zu kommen, empfiehlt Microsoft ein Backup der Dateien und einen Blick auf einen der neuesten Computer mit Windows 10. Effektiv heißt das: Die einzige Upgrade-Route auf Windows 10 besteht laut Microsoft darin, einen neuen PC mit Windows 10 zu kaufen.

Nachdem der Zeitraum für das kostenlose Upgrade abgelaufen ist, kann Microsoft offiziell keine Upgrade-Route bereitstellen. Diese gibt es aber. Wir zeigen euch in unserem Video, wie ihr Windows 10 kostenlos auf euren Windows 7-Rechner bekommen könnt.


Bild: TechCrunch

Über den Autor

22 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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kategoriedefinierterBordbertiAndrovoid Recent comment authors
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Albert, solche Artikel sind nützlich. Weil sie dazu beitragen, von mir geschätzte DAUs zu überzeugen, doch auf W10 zu springen. Auch wenn ich derjenige bin, der die Upgrades durchführt auf teils sehr betagter Hardware.

Bordberti
Mitglied
Bordberti

zum Auslesen beim kfz habe ich ein NECbook mit einem 366Mhz Pentium mit XP. Die Software ist schon ein neues NECbook weiter gerutscht. Nun wechselt die HD zur SSD. Leider ist irgendwas anderes an der Hardware. Die Lüftersteuerung schaltet sich unter Windows einfach aus, sie wird nur unter Volllast benötigt. zum Auslesen reicht der massive Kühlkörper , zur Not reicht ein Eispack unter den Gerät. ich werde den Lüfter mal mit einer einfachen Steuerung ausstatten und bei 5V kontinuierlich betreiben. Aus der Marine Zeit gibt es noch ein SW Acer Notebook mit Windows 95. es läuft wie am ersten Tag.… Read more »

Androvoid
Mitglied
Androvoid

Starten und ohne Internet gelegentlich betreiben wird sich die Hardware wohl auch noch weiterhin und unbegrenzt lassen…
Die angejahrten bereits de facto wertlosen Geräte bleiben bei mir einfach so wie sie sind, quasi als Datenbank mit einem gewaltigen Fundus an diversen Lebens-Erinnerungen aus vielen längst vergangenen Tagen…
Etwas mitunter schon ans Herz Gewachsene zerstören, nur um darauf ohne jegliche Notwendigkeit oder gar deutlichen Mehrwert etwas Neueres und dann vielleicht ohnehin gar nicht mehr wirklich gut Funktionierendes zu installieren…?
Neue Software braucht auch neue Hardware! Damit bin ich auch schon bisher immer gut gefahren.

Androvoid
Mitglied
Androvoid

…verfügt man da aber ohnehin über eine ausreichende Anzahl an neueren W10-Geräten, könnte ich mir gut vorstellen, auf solchen älteren ggf. auch wenig benutzten Geräten eher einmal so probeweise mit Installationen von Linux oder Android zu experimentieren…