Bill Gates bezeichnet sich als Zauberer, Steve Jobs als Arschloch

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Im jüngsten Interview mit CNN spricht Bill Gates über den 2011 verstorbenen Mitbegründer von Apple und langjährigen Konkurrenten Steve Jobs.

Darin beschreibt der ehemalige Microsoft-Chef die beeindruckende Fähigkeit von Steve Jobs, sein Umfeld zu motivieren und von einer Idee zu überzeugen. „Ich habe bisher noch niemanden getroffen, der wie Steve Jobs Talente finden und diese Talente motivieren konnte und wer ein Gespür für Design hatte.“, sagte er laut Transkript des TV-Senders. Diese Eigenschaft von Steve Jobs bezeichnete er sinngemäß als Zauberei. Dieses „Realiätsverzerrungsfeld“ von Steve Jobs wirkte auf Gates, als würde er Zauber sprechen. Als Beispiel nannte er Jobs Unternehmen NeXT, das laut Gates „vollkommen scheiterte, es war solch ein Unsinn, aber trotzdem konnte er die Leute beeindrucken.“

Bill Gates selbst war für diese Realitätsverzerrung allerdings nicht anfällig und die „Zauber“ von Jobs konnten den Microsoft-Gründer nicht in seinen Bann ziehen. „Ich war wie ein kleiner Zauberer, denn er würde seine Zauber sprechen, und Leute wären beeindruckt, aber weil ich irgendwie auch ein Zauberer war, funktionierten seine Sprüche bei mir nicht.

Seinen Erfolg verdankte Steve Jobs allerdings nicht nur dieser Anwendung dunkler Künste. Er hatte auch echtes Manager-Talent, ließ Bill Gates wissen. Es wäre für Anführer ein Leichtes, die schlechten Seite von Steve Jobs zu imitieren. Er war manchmal auch ein Arschloch, beschreibt Gates, aber er brachte oft auch gute Dinge mit seiner Härte vor. Insgesamt zeichnet Bill Gates ein sehr bekanntes Bild des ehemaligen Apple-Chefs, das auch der Öffentlichkeit zweifellos bereits bekannt ist.


via mspu

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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blaupause
11 Monate her

und seine Verriebspartner hat er auch im Stich gelassen, für mich war er auch ein Arschl… als er uns mit 1/2 million DM Ware sitzen hat lassen und erklärt hat dass er zu macht und wir damit machen können was wir wollen.
Die größte Pleite aller Zeiten -> Next, glaub da stehen noch immer welche rum, die Workstations haben sich ja gar nicht verkauft, paar Cubes gingen an Unis

tk69
Reply to  blaupause
11 Monate her

Das ist für dich im Einzelnen nicht gut. Im groben und ganzen ist Jobs für mich der Held vom Erdbeerfeld. Manchmal muss man auch ein A…loch sein um weiterzukommen, auch wenn es für den einzelnen manchmal unvorstellbar ist. Vielleicht hättest du an seiner Stelle genauso gehandelt. Er hatte Apple aus der Fastpleite geholt. Er hat das Gespür gehabt. Apple hatte selten bis nie was erfunden – was immer wieder fälschlicherweise unterstellt wird. Sie haben allerdings Produkte, woran sich andere Firmen messen und auch die Kopierer anwerfen. Viele Dinge werden von einem Großteil nicht verstanden… Aber wenn man sich mal mit… Read more »

sunnymarx
Reply to  tk69
11 Monate her

Steve Jobs hat Apple aus einer Fastpleite geholt? *lach*
War es nicht Bill Gates und Microsoft, die Apple Finanziell unter die Arme gegriffen haben?

Hier extra für Dich zum lesen: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-Microsoft-Apple-rettete-article16229851.html

Gibt noch haufenweise Lektüre zu diesem Thema.

tk69
Reply to  sunnymarx
11 Monate her

Ja, ja der BillyBoy mit seinem ewigen spröden Charme eines Samariters. ? Man muss sich erstmal fragen, warum es dazu überhaupt gekommen ist. Dazu ist MS sicherlich nicht gerade unschuldig. Wäre Apple pleite gegangen, wären die Kartellwächter in den USA auf den Plan gezogen, weil MS mit dem „übernommenen“ Features zu Spotpreisen für das tolle Windows alleine auf dem Markt wäre. Gates hat das sicher nicht aus Nächstenliebe getan. Lektüre hin oder her. Kopf einschalten ist oft besser.