Photoshop für iPad könnte großes Argument für das Surface Pro X werden

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Das Microsoft Surface Pro X ist ein ARM-basiertes, flaches 13-Zoll Tablet mit einem dünnen Rand rund um das Display, einem Stift mit fortschrittlichen Features und einer langen Akkulaufzeit. In dieser Hinsicht ist das Microsoft-Tablet seinem direkten Konkurrenten, dem iPad Pro, sehr ähnlich.

Im Gegensatz zum Apple iPad Pro läuft das Surface Pro X jeodch nicht mit iOS, sondern mit Windows 10. Konkreter läuft Windows 10 ARM darauf, das auch Unterstützung für Win32-Programme bietet. Dank der starken Performance des verbauten Microsoft SQ1-Chips dürfte die Leistung ungefähr auf Niveau eines Intel Core i5-8250U Prozessors liegen. Während die Emulation selbst keine ideale Lösung darstellt, war die Performance in unserem Test auf einem Snapdragon 835 sogar durchaus brauchbar.

Photoshop für iPad: Funktionen fehlen

Das Apple iPad Pro verfügt nicht über die Möglichkeit, Desktop-Programme auszuführen. Aufgrund der guten Verkäufe hat sich allerdings zumindest Adobe bereit erklärt, Photoshop auf das iPad zu bringen. Ziel ist laut dem Unternehmen, das Programm auf Desktop-Niveau auf die mobile Plattform zu bringen. Bis Ende 2019 soll die App dann erscheinen, hieß es zuletzt vom Hersteller.

Tester haben bereits seit einiger Zeit Zugriff auf Photoshop für das iPad Pro. Ein Bericht von Bloomberg wirft nun ein düsteres Licht auf die Entwicklung. Selbst Kernfunktionen von etwas anspruchsvolleren Features sollen nicht implementiert sein. Dazu zählen Smartobjekte, benutzerdefinierte Filterbibliotheken, Vectorzeichnungen, Werkzeuge zur Bearbeitung von RAW-Dateien, Ebenenstile und einige Optionen zur Erstellung von Masken. Das sind in Wahrheit für die meisten Photoshop-Nutzer keine fortgeschrittene Funktionen, sondern das sind grundlegende Features der Suite.

Argument für das Surface Pro X

Das Fehlen vieler Funktionen für das iPad Pro könnte Kreative stattdessen eher zum Surface Pro X locken. Während Photoshop hier nicht nativ läuft, sind diese grundlegenden Funktionen nutzbar und die übrigen Vorteile eines ARM-basierten, mobilen Tablets bietet das Microsoft-Tablet ebenfalls.

Eventuell liefert Adobe mit seiner unvollständigen Photoshop-Version für das iPad Pro möglicherweise den besten Grund, das Surface Pro X einem iPad Pro in Zukunft vorzuziehen.

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via WindowsCentral

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23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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backpflaume

Gibt es Photoshop denn noch mit 32bit? 64bit Software kann ja nicht emuliert werden und nativ auf ARM läuft Photoshop ja auch nicht.

tk69
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tk69

Also auf Desktop-Systemen müsste das Adobe-Zeugs 64Bit sein. Auf dem macOS ist es ja derzeit das Problem, dass meine CS6 (32Bit) nicht mehr unter Catalina läuft, weil Apple durchgängig 64Bit von langer Hand angekündigt und nun durchgesetzt wird. Eine neue Adobe-Abo-Version werde ich nicht nehmen, ich könnte die CS6 in einer VM mit älterem macOS laufen lassen. Das tu ich mir aber nicht mehr an. Auf dem iPad/iPhone ist das schon seit einigen Jahren 64Bit.

tk69
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tk69

Nun ja, es heißt ja nicht, dass sie nicht später nachgereicht werden.
Abgesehen davon ist es echt schwierig ernsthaft auf 13-Zöllern beruflich mit Photoshop zu hantieren. Deshalb erwarte ich von Adobe schlicht und einfach, dass die Möglichkeiten des iPads ausgeschöpft werden. Sprich: Gesten-Arbeit, wie es bei der derzeitigen vollumfänglichen sehr guten Alternative von Affinity umgesetzt wurde.
Des Weiteren ist bei Affinity einer der Vorteile, dass es auf kein Abo-Modell basiert.

Dass nun das Surface da unbedingt in die Bresche springen soll, sehe ich nicht. Photoshop ist ein reines Desktop-Programm und nicht an mobiles Arbeiten angepasst.