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Offiziell: Microsoft Edge kommt auch für Linux

Der neue Microsoft Edge-Browser hat kürzlich ein neues Logo erhalten und einen Release-Termin. Der Chromium-basierte Browser wird am 15. Januar 2020 für Windows und macOS erscheinen.

Microsoft liebäugelt seit einiger Zeit damit, den Browser damit vollständig plattformunabhängig zu machen. So gibt es Microsoft Edge bereits seit einigen Monaten für Android und iOS. Einen Release für Linux hatte man in der Vergangenheit des Öfteren angedeutet. Offizielles vermeldete der Konzern aber nicht. Die aktuellen Beta-Versionen sind weiterhin im Fokus der Entwickler.

> Microsoft Edge ist der beste Browser 2019

Im Zuge der Microsoft Ignite Konfereznz kündigte das Unternehmen offiziell an, dass man Microsoft Edge für Linux anbieten werde. Auf einer Folie zeigte man, auf welchen Plattformen Edge momentan bereits läuft. Hierzu zählen alle Windows-Versionen ab Windows 7, macOS, Android und iOS. Für Linux werde Microsoft Edge in Zukunft erhältlich sein.

Damit hat Microsoft erstmals ganz offiziell verlauten lassen, dass Microsoft Edge tatsächlich für Linux erscheinen wird. Bisher hatte man öfters das Interesse an einer Entwicklung für Linux bekundet, aber eine Ankündigung gab es nicht. Dennoch: Microsoft dürfte sich vorerst auf den Abschluss der Entwicklung von Microsoft Edge für Windows 10 und macOS konzentrieren, bevor wohl jene für Linux beginnt.

Unterdessen erfahrt ihr in diesem Video, wie ihr den Internet Explorer in Windows 10 deinstallieren könnt und auch, weshalb das eine ziemlich gute Idee ist.

https://www.youtube.com/watch?v=9gcy2TP2MLI

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

1 Kommentar

  1. Bald könnte man wirklich ein komplettes Microsoft-Linux erstellen mit Microsoft Edge, .NET (Core), Powershell, Visual Studio Code, MS Office 365 Online, ProcDump, TypeScript, vcpkg, mimalloc, … etc.
    Naja, und zur Win32-Kompatiblität auch mit WINE.

    Oh, und ich vergaß, daß Microsoft ja inzwischen auch seine STL (C++ Standard Library) unter OpenSource veröffentlichte. Somit könnte es ein Linux auf Basis von LLVM/Clang sein, bei dem die C++ Bibliothek libcxx Teile der STL verwendet.

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