Erstes Windows 11 Funktionsupdate erreicht Windows Insider

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Obwohl Windows 11 noch gar nicht erschienen ist, arbeitet Microsoft bereits am nächsten großen Update für das Betriebssystem. Windows 11 soll ähnlich wie sein Vorgänger durch jährliche Aktualisierungen kontinuierlich Verbesserungen spendiert bekommen. Somit hält Microsoft am Service-Konzept fest.

Im Dev-Kanal des Windows Insider-Programms steht ab jetzt das erste Funktionsupdate für Windows 11 bereit. Die geplante Veröffentlichung dieser neuen Version ist Ende 2022. Somit ist genau jetzt die letzte Chance den Kanal zu Beta umzuändern, falls man nur frühzeitig Windows 11 erhalten wollte. Denn alle weiteren Builds werden viele Fehler aufweisen, da der Entwicklungszyklus nochmal von vorne beginnt.

Somit spreche ich die die letzte Warnung aus: falls ihr im Dev-Kanal mit eurem Hauptsystem seid, dann vergewissert euch, dass es mit unfertigen Versionen zu einem Produktivitätsverlust kommen kann. Windows 11 ist zwar recht stabil, aber das liegt daran, dass es schon fast fertig ist.  Die kommenden Builds können schwere Fehler beinhalten.

Neuerungen in Windows 11 Insider Build 22449

  • In Windows 11 hielt Komprimierung für SMB-Dateiübertragungen einzug. Bevor Windows eine Datei an den Server schickt, komprimiert es bestimmte Fragmente, um eine schnellere Übertragung zu gewährleisten. Mit dieser Build hat Microsoft den Algorithmus geändert, damit dieser Dateien jetzt immer komprimiert, unabhängig ihrer Größe. Eine nähere Konfiguration des Verhaltens ist aber trotzdem möglich, um beispielsweise das alte Verhalten wiederherzustellen. Microsoft erwünscht Feedback zu diesem Thema im Feedback Hub unter Files, Folders, and Online StorageFile Sharing.
  • Die legendären drehenden Punkte auf dem Startbildschirm verschwinden. Stattdessen nutzt Microsoft jetzt einen drehenden Kreis mit einer normalen Linie.
  • Action Center: ein Rechtsklick auf Bluetooth offenbart ein Kontextmenü, in dem sich zu den Einstellungen navigieren lässt. Dieser Eintrag öffnet nun die Hauptseite von Bluetooth & Geräte in den Einstellungen.
  • Der Windows Startsound ertönt nicht mehr nach einem automatischen Update-Neustart.
  • Einstellungen: Unter Eingabe → Bildschirmtastatur befindet sich jetzt ein Link zur Bildschirmtastatur-Personalisierungsseite, in der man bspw. die Farbe der Tasten ändern kann.
  • Die Optik der Benachrichtigungen wurde optimiert, durch einen Acrylik-Hintergrund.
  • Neue Animation für die Windows Hello-Erinnerungsbenachrichtigung, welche erscheint, wenn man das Feature nicht eingerichtet hat.
  • Windows Sandbox: der Schließen-Dialog besitzt nun abgerundete Ecken.
  • Im Benachrichtigungscenter werden App-Namen optisch besser von den restlichen Inhalten getrennt.

Zu den genannten sichtbaren Änderungen reihen sich diverse kleine Fehlerbehebungen ein. Eine vollständige Liste aller Änderungen könnt ihr bei Microsoft nachlesen.

Inkompatible Computer fliegen raus

Wie Albert in einem vergangenen Artikel bereits erwähnte, wirft Microsoft inkompatible Computer aus dem Insider-Programm raus. Falls euer Computer kein UEFI besitzt, oder bspw. Secure Boot deaktiviert ist, dann erhaltet ihr keine neuen Updates aus dem Dev-Kanal. Und somit auch die heutige Build nicht.

Trifft dieser Umstand auf euch zu, dann lädt Windows ab jetzt nur noch stabile kumulative Updates herunter, bis die Unterstützung für Windows 11 in 18 Monaten ausläuft.

Eine kleine Ausnahme gibt es für Computer die bis auf eine fehlende TPM und einem zu alten Prozessor jede Anforderung erfüllen. DIese könnten weiterhin Updates erhalten.

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Über den Autor

21 Jahre alt | Redakteur & Videoproduzent bei WindowsArea seit 2016

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