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HP Spectre x2: Unsere ersten Eindrücke inkl. Hands-on-Video

HP Spectre x2 kickstand seite

Zahlreiche Hersteller, selbst welche, die damit wohl nicht gemeint waren, sind Microsofts Einladung gefolgt, Detachables im Stile des Surface zu bauen. HP hat letzte Woche seine Interpretation davon vorgestellt, nämlich das Spectre x2, welches sich genau zwischen Surface 3 und Pro 4 positioniert. Das Spextre x2 haben wir uns für euch angesehen und wollen euch unseren ersten Eindruck im Folgenden schildern:

Design und Verarbeitung

HP Spectre x2 Kickstand hinten seite

Wer das HP Spectre x360 kennt und als schön empfunden hatte, dem wird es bei diesem Gerät nicht anders gehen. Es ist in ein silbergraues Gehäuse aus sehr hochwertigem Aluminium gehüllt, an den Seiten ist es leicht nach außen hin gewölbt und erinnert von der Haptik her durchaus an Apples iPhone 6.

Die Tasten sind genauso wie beim Surface positioniert, also mit den Lautstärkewippen rechts oben und dem Ein-/Ausschalten an der rechten Oberseite, und bestehen aus demselben Metall wie das Gehäuse. Auf der Rückseite gibt es einen schwarzen Glasstreifen bei der Kamera, welcher rund ein Sechstel der Fläche einnimmt und die optionale RealSense 3D-Kamera von Intel beherbergt.

Außerdem ist in der Rückseite der Kickstand versteckt, der nach dem Herunterdrücken eines Buttons herausspringt. Im Gegensatz zu Microsofts Surface wird lediglich ein 3,5 Millimeter dünner Rahmen nach hinten geklappt, welcher das Tablet stabilisiert.

Im Hinblick auf die Verarbeitung wirkt das Spectre x2 wie die kleine Schwester des Surface Pro 3. Es ist ebenso schlicht, leicht und großartig verarbeitet, jedoch ist es etwas eleganter im Vergleich zum scharfkantigen, modernen Design von Microsofts Convertible.

Tastatur

HP Spectre x2 Tastatur front

HP liefert zu seinem Tablet auch eine abnehmbare Tastatur mit, welche sich über einen magnetischen Anschluss an der Unterseite verbinden lässt. Diese besitzt zudem eine magnetische Lasche, mit der man die Tastatur an das Display heften kann, um eine bessere Ergonomie beim Schreiben zu erreichen.

Die Oberseite besteht – abgesehen von den Tasten – aus Metall und dementsprechend stabil ist die Konstruktion. Die Rückseite ist dagegen von einem weichen Stoff überzogen, was dem Gerät beim Tragen die Haptik eines Notizbuchs gibt.

HP Spectre x2 12 Tastatur Lautsprecher

Tatsächlich ist die Tastatur eines der Killer-Features vom HP Spectre x2, denn in diesem ultradünnen Cover hat der Hersteller einen Bang & Olufsen-Lautsprecher verbaut. Bei angeschlossener Tastatur wird darüber zusätzlich Sound ausgegeben, womit das Gerät sehr laut wird. Gleichzeitig ist die Soundqualität äußerst klar. Überraschend und zugleich erschreckend, wenn man sich ansieht, wie dünn diese Tastatur im Grunde ist.

Übrigens wird ein Stift ebenfalls zum Tablet mitgeliefert, allerdings konnten wir diesen leider nicht testen.

Display

HP Spectre x2 12 front display

HP verbaut in sein Spectre x2 ein 12-Zoll großes FullHD-IPS Display, daher kann es sich von der Schärfe nicht mit dem Pro 3 messen, was es aber auch gar nicht will. Genau aus diesem Grund hat man beispielsweise einen Intel Core m- verbaut und nicht die leistungsfähigeren Core i-Prozessoren.

Die Farbdarstellung ist entsprechend der verwendeten IPS-Technologie etwas kalt, ansonsten ist das Display sehr gut. Die Blickwinkelstabilität ist solide und die Helligkeit trotz leichter Spiegelung zumindest für die Bedienung im helleren Innenraum auf jeden Fall ausreichend.

Vorläufiges Fazit

HP Spectre x2 seite

Im Gegensatz zu vielen anderen Tablets, beispielsweise dem Apple iPad Pro, ist beim HP Spectre x2 ganz klar ersichtlich, dass man sich nicht überlegt hat, wie man das Surface kopieren könne. Stattdessen war man ganz klar darauf aus, das Konzept an sich weiterzubringen. Dies ist HP gelungen. Es ist nicht besser als das Surface, aber hätte es ein Microsoft-Logo auf der Rückseite, wäre es definitiv eine verdiente Erweiterung von Microsofts Tablet-Reihe.

HP füllt den Raum zwischen Surface 3 und Pro 4 mit einem sehr guten Spectre x2 aus und damit dürfte man nicht wenige Nutzer ansprechen. Gleichzeitig leistungsfähiger als das Surface 3, aber günstiger als das Pro 4. Der erste Eindruck ist in jedem Fall sehr positiv und das Gerät wirkt verheißungsvoll. Daher erwarten wir mit großer Spannung die kommenden Testgeräte.

Galerie

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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