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Windows 10

Microsoft: (Volles) Windows 10 ist für ARM-Geräte ab 6-Zoll geplant

Microsoft hat vor wenigen Tagen eine sehr große Ankündigung gemacht und zwar, dass „echtes“ Windows 10 in der Desktop-Version auf ARM 64-bit Prozessoren von Qualcomm laufen wird. Gezeigt wurde das Konzept auf einem Gerät mit Snapdragon 820-Prozessor und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, jener Hardware, die im HP Elite x3 verbaut ist. Dank einer Emulationstechnologie werden auch Desktop-Programme darauf laufen und offenbar außerordentlich gut, wie am Beispiel von Photoshop gezeigt wurde.

x86-Emulation nicht für Windows 10 Mobile

Wie Microsofts Windows- und Devices-Chef Terry Myerson kürzlich verlauten ließ, sei die Emulationstechnologie für x86-Programme nicht für Windows 10 Mobile gedacht. Das bedeutet, dass mittelfristig keine Desktop-Programme auf der Smartphone-Version von Microsofts Betriebssystem ausgeführt werden können.

Keine Grenze zwischen Smartphone und Desktop

Interessant ist aber, dass er daraufhin direkt sagte, man würde „keine scharfe Grenze zwischen Smartphone und Desktop ziehen“. Hersteller hätten demnach die Wahl, frei zu entscheiden, welches Windows 10 sie auf ihren Geräten installieren. Ob sie sich nun für Windows 10 Mobile entscheiden oder nicht, sei offenbar ihnen überlassen.

Windows 10 für ARM-Geräte ab 6-Zoll

Auf die Frage, für welche Displaygrößen Windows 10 auf ARM-Prozessoren gedacht sei, antwortete der hochrangige Microsoft-Manager, dass Microsoft Windows 10 für Qualcomm-basierte Geräte ab einer Displaygröße von 6-Zoll anbieten wird. Geplante Formfaktoren seien laut Myerson also 6-Zoll, 10-Zoll und 14-Zoll.

Prinzipiell bedeutet das, dass es tatsächlich Smartphones bzw. kleine Tablets geben könnte, welche mit „echtem“ Windows 10 laufen, sprich der Desktop-Version und auch x86-Anwendungen ausführen können. Wie das ganze Konzept letzten Endes umgesetzt wird, könnte aber noch interessant werden. Vor allem wird Microsoft eine Lösung finden müssen, wie so kleine Windows 10-Geräte effizient bedient werden können, denn hier dürfte auch der Tablet-Modus an seine Grenzen stoßen.


Quelle: ZDnet

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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