Windows 10 „Fall Creators Update“ wird nicht überall so heißen

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Nach der Veröffentlichung des Windows 10 Creators Update im April, war Microsoft bei der Namensgebung des darauffolgenden Redstone 3-Updates nicht gerade einfallsreich. Das Unternehmen sah darin eine Fortsetzung der Bemühungen, Windows 10 für Kreative zu verbessern, weswegen das zweite Creators Update nu nach der Jahreszeit benannt ist, in der es erscheint.

„Herbst“ heißt allerdings nicht überall gleich, denn während die US-Amerikaner ihn als „Fall“ bezeichnen, ist er in Großbritannien und den ehemaligen Kolonien als „Autumn“ bekannt. Offenbar hatte Microsoft nicht wirklich an die Unterschiede zwischen britischem und US-amerikanischem Englisch gedacht. Die Umbenennung des Updates dürfte im englischsprachigen Raum für einige Verwirrung sorgen, könnten Nutzer doch glauben, dass es sich hierbei um zwei unterschiedliche Aktualisierungen handelt. Übersetzt wird das „Fall Creators Update“ allerdings nicht in andere Sprachen, denn in Deutschland, Frankreich und allen anderen nicht-englischsprachigen Ländern heißt es weiterhin „Fall Creators Update“.

Bisher hatte Microsoft in eigenen Marketing-Materialien ausschließlich vom Windows 10 Fall Creators Update gesprochen und das muss nun für einige Märkte umgeändert werden. Einfallsreich waren Microsofts Update-Namen für Windows 10 bisher nie, aber sie waren einleuchtend und jedenfalls nicht verwirrend.

Was hättet ihr gemacht? Hätte man es einfach Windows 10 Fall Creators Update nennen sollen oder geht die Anpassung an Regionen mit britischem Englisch in Ordnung? 


via mspu / Quelle: Microsoft

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21 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de. You had me at "beta".

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10 Kommentare auf "Windows 10 „Fall Creators Update“ wird nicht überall so heißen"

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computer11
Mitglied

Ist doch total Wumpe wie die das Update nennen. Es wird dadurch nicht schlechter oder besser. Die können das von mir aus auch Hokus Pokus nennen.

fileX99
Mitglied

Und auf der Südhalbkugel ist gerade Winter. Da hat wohl auch keiner dran gedacht.

blaupause
Mitglied

beim Erscheinen des Updates ist dort dann ja Frühling, wenn bei uns Herbst ist, OK?
MS sollte den internen Arbeitsnamen auch extern kommunizieren, also RS3, basta.

martinKI
Mitglied
Ich hätte es bei einem einheitlichen Namen gelassen. In meiner Tätigkeit als Softwareentwickler und als langjähriger Nutzer von Microsoft-Softwareprodukten bin ich auf englischsprachige Informationen zu Features und Problemlösungen angewiesen. Die englischsprachige Community ist sprachlich einfach „näher dran“. Dass sämtliche Inhalte von einem US-amerikanischen Konzern in amerikanischem Englisch publiziert werden, ist für mich nur eine sinnvolle Konsequenz. Den Kontext bildet Microsoft, und eine sprachliche Fragmentierung (Extrawurst) sehe ich somit kritisch. Frage: In welcher sprachlichen Ausprägung unterhalten sich zwei Personen, die aus dem jeweils anderen Hintergrund kommen? Ich finde, der Kontext sollte die Grundlage sein, da Verständnisprobleme eh auftreten können. Ich denke,… Read more »
Ricco
Mitglied

Naja, simples beispiel.
N‘ Schwarzwälder und n‘ Schwabe unterhalten sich. Selbe Sprache, sprachliche Unterschiede aber dennoch versteht man sich.

Von dem her find ich es oke, ist in Amerika Produziert, also darf es auch amerikanisches englisch sein

prim
Mitglied

Fall heißt auch im Deutschsprachigen Raum was anderes… Es soll Herbst Update heißen… 😂

martinKI
Mitglied

Dann würde man zumindest annehmen können, dass MS regionale Sprachgewohnheiten auf nicht nur einer einzigen Insel wichtig sind…

LumiaJeck
Mitglied

…oder „Hochmut Fall Update“.
Der Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall…
😉

Irgendwann war hier mal ein Artikel, dass alle Entscheidungen nur noch in den USA von Marketing-Typen „gefällt“ werden und die auch keine Rücksicht auf z.B. Europäische bzw. nationale Besonderheiten nehmen.
Anscheinend wissen die es einfach nicht besser.

Deutsche Übersetzungen in z.B. den Einstellungen sind ja auch immer wieder gerne mal krude.
Aber das war eigentlich schon immer der Fall…
🙂

Jannek
Mitglied

Die Briten haben es wahrscheinlich sofort mit „Abstürzen“ oder „Abfall“ übersetzt. Der Schaden ist wohl jetzt nicht mehr zu verhindern 😉

blaupause
Mitglied

die sind momentan eh mit sich selbst am meisten beschäftigt, die Briten mit ihrer Imperialen Politik aus dem 17. Jahrhundert.

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