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Redstone-Update soll eine tiefere Integration von Cortana in Windows 10 bringen

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Erst diese Woche hat Microsoft die eigene digitale Assistentin für Android und iOS veröffentlicht und viele Windows-Nutzer waren darüber nicht gerade erfreut. Die Redmonder haben allerdings mit der eigenen Plattform noch viel vor und wollen dies im Zuge des Redstone-Updates auch umsetzen.

Laut einem Bericht von Tom Warren von The Verge teste Microsoft eine Funktion, die Cortana permanent unter Windows 10 anzeigt und ihre Dienste beispielsweise beim Bearbeiten von Dokumenten anbietet. Dabei sei Cortana eher ein sehr leistungsfähiges Werkzeug als ein störendes Detail, wie einst Clippy zu Windows XP-Zeiten. Durch die tiefe Integration in Windows 10 könnte man so beispielsweise die Benachrichtigungen schnell stumm schalten.

Zudem will man die eigenen Office 365-Dienste in Cortana integrieren, sodass diese direkt unter Windows 10 zur Verfügung stehen. So könnte Windows 10 in Unternehmen als Hub dienen und nützliche Informationen anzeigen, indem erkannt wird, wer welches Dokument bearbeitet.

Unter Windows 10 Mobile wird Microsoft bald ebenfalls eine tiefere Integration von Cortana implementieren. Ähnlich wie Bing Snapshots unter Android soll Cortana kontextbasierte Informationen bereitstellen können. Die Funktion lässt sich folgendermaßen am leichtesten erklären: Während sich der Anwender in der SMS-App befindet, kann er den Cortana-Button gedrückt halten, um beispielsweise Informationen zum Restaurant abzurufen, das im Gespräch erwähnt wurde.

Das Redstone-Update wird im nächsten Jahr ausgeliefert und soll in Kürze an Insider freigegeben werden, die es dann vier bis sechs Monate lang testen dürfen, bevor es offiziell veröffentlicht wird. Neben den oben genannten Funktionen sollen auch Erweiterungen für Microsoft Edge und ein wesentlich verbessertes Continuum-Feature in Windows 10 Einzug halten. Vermutlich unter dem Leitbegriff „Task Continuation“ wird man die Synchronisation zwischen Windows-Geräten noch weiter verbessern, um so beispielsweise das Verfassen von Mails direkt auf einem anderen Gerät fortsetzen zu können.


Quelle: The Verge

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