Huawei CEO äußert sich zum Spionage-Vorwurf durch China und lobt Trump

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Huawei ist auf einem sehr guten Weg, der größte Smartphone-Hersteller der Welt zu werden. Man hat Apple bereits überholt und nimmt im Jahr 2019 Kurs auf Samsung. Grob sanktioniert werden diese Unternehmungen allerdings von den USA, wo die Technologien des Herstellers nicht verkauft werden dürfen.

Grund dafür ist der Vorwurf, dass Huawei Daten für die chinesische Regierung sammle und an Peking weitergebe. Beweise für diese Unterstellungen gibt es jedoch nicht. Dennoch haben sich dem Verkaufsverbot der USA nun auch Japan, Neuseeland und Australien angeschlossen. Dort kann der Hersteller nur Geräte der Marke Honor verkaufen. Sowohl China als auch Huawei haben mehrmals beteuert, dass keinerlei Zusammenarbeit zur Spionage von Nutzern erfolge und es keine Gesetze in der Volksrepublik gebe, welche die Integration von Backdoors erforderten.

Huawei CEO Ren Zhengfei äußerte sich auf einer Konferenz im Hauptquartier des Unternehmens in Shenzhen zu den Vorwürfen der Datensammlung für die chinesische Regierung. Trotz seiner Vergangenheit als Soldat der Volksbefreiungsarmee sowie seiner aktiven Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei Chinas sei es ihm möglich, die Werte seines Unternehmens gegen die Interessen derselben Regierung zu verteidigen. „Ich denke, ich habe mich bislang klar ausgedrückt, dass ich zu solchen Anfragen definitiv ‚Nein‘ sagen werde.“, erklärte der Manager.

Huawei CEO lobt Donald Trump

Obwohl Huawei in den USA seine Technologien nicht verkaufen darf und seine Tochter, die CFO des Konzerns, in Kanada inhaftiert wurde, lobte Ren den US-Präsidenten: „Zu Präsident Trump als Person, denke ich, dass er ein sehr guter Präsident ist.“

Schwieriges Jahr für Huawei

Der CEO des chinesischen Herstellers ist sich dessen bewusst, dass 2019 ein schwieriges Jahr für Huawei werden dürfte. Neben den Sanktionen und dem Handelskrieg zwischen den USA und China sind auch Smartphone-Verkäufe weltweit rückläufig, schließlich ist der Markt mittlerweile praktisch gesättigt. Der Hersteller unlängst auch in den PC-Markt eingestiegen und konnte mit Geräten wie dem Huawei MateBook X Pro auch hier überzeugen.


Quelle: CNBC

Über den Autor

22 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Androvoid
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Androvoid

Auf die von Android gesammelten Daten hat ja auch die NSA Zugriff!

franklasayalc-ag
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franklasayalc-ag

Bin völlig begeistert von meinem neuen PORSCHE DESIGN HUAWEI MATE 20 RS, besonders von den KI Funktionalitäten.

Herzliche Grüße vom Bodensee

Dustynation
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Dustynation

Kaum wechselt man vom Lumia auf ein Huawei Gerät… Dann das. 🙈 Danke, Microsoft! 😱