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„Kleine Entlassungsrunde“: Hunderte Microsoft-Mitarbeiter müssen gehen

Der Januar 2018 nähert sich seinem Ende und für einige Microsoft-Mitarbeiter bedeutet dies auch die frühzeitige Beendigung ihrer Karriere beim Redmonder Hard- und Softwarekonzern. Microsoft soll einige Mitarbeiter im Zuge einer „kleinen Entlassungsrunde“ über ihre Kündigung informiert haben.

Aktuellen Berichten zufolge soll die Zahl der entlassenen Mitarbeiter in die Hunderte gehen, was angesichts der Gesamtzahl an Mitarbeitern sowie im Vergleich zu vorherigen Entlassungswellen tatsächlich eine kleine Runde ist. Die Entlassungen betreffen sowohl Mitarbeiter in Microsofts Firmenbüros in Redmond, als auch in anderen Regionen.

Eine genaue Zahl der betroffenen Mitarbeiter ist bislang nicht veröffentlicht worden. Microsoft hat die Entlassungen zwar bestätigt, ist jedoch nicht auf die im Bericht genannten Zahlen eingegangen. Besonders betroffen ist laut Medienberichten die Windows und Geräte-Sparte.

Bisherige Kündigungswellen

Im Jahr 2014 hatten die Redmonder Pläne angekündigt, 18.000 Mitarbeiter bis Ende Juni 2015 zu entlassen. 2.000 Mitarbeiter mussten bis Juni 2016 gehen, woraufhin im September aus der Zentrale in Redmond 300 entlassen wurden. Zum gleichen Zeitpunkt wurde übrigens die Skype-Niederlassung in London geschlossen mit weiteren 400 Mitarbeitern. Im Januar 2017 wurden weitere 700 Mitarbeiter auf Jobsuche geschickt, woraufhin bis Juli 2017 weitere 2.850 Mitarbeiter gehen mussten.

Die aktuelle „kleine Entlassungsrunde“ betrifft nun erneut mehrere Hundert Mitarbeiter, wobei es genaue Zahlen hierzu leider nicht gibt. Obwohl Microsoft in den letzten Jahren eine enorme Zahl an Mitarbeitern im Zuge der eigenen Umstrukturierung zum Cloud First-Konzern vorgenommen hat, ist langfristig mit weiteren großen Entlassungswellen nicht mehr zu rechnen.


Quelle: petri

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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